Weird Americananana Travel Blog. Leave nothing but carbon footprints.

Und… Zeit schon wieder rum

Ich hatte die beste Zeit in der USA nachdem 2 pandemische Jahre später die Reisebeschränkungen wieder aufgehoben wurden.

Bei meiner letzten Reise 2019 wurde ja meine Zitrone (Koffer) geschreddert und ich habe mich schon gewundert ob das ein Zeichen sein sollte. Aber daran glaub ich nicht mehr. Alles passiert zufällig. Meistens jedenfalls. Was soll ein zerstörter Koffer mit meiner zukünftigen Reiseaktivität zu tun haben? Nichts!

Könnte man meinen. Ist auch so. ¯\_(ツ)_/¯

Jedenfalls konnte ich wieder reisen und damit auch wieder zurück nach Hause kommen. Ins kalte, alte Erzgebirge.

Ich hab also 3 Tage zuvor mir nochmal die Einreiseregelungen nach EU/D/CZ versucht zu Gemüte zu führen. Das Halbwissen der Facebookgruppe mit meinem Halbwissen abgeglichen.

Für die Einreise nach Europa gilt für jedes Land was anderes, aber für alle Länder benötigt man eine Einreiseanmeldung wenn man aus einem Hochrisikogebiet kommt, welches die USA bei meiner Abreise wurde.

Leider konnte ich beim Online-Check-In keinen Sitz auswählen, wie sich später herausstellte, war der Flug nach Paris einfach picke-packe-voll.

Mit allen nötigen und unnötigen Dokumenten ausgestattet checkte ich in Little Rock ein, sagte meiner Liebsten Auf Wiedersehen und entschwand in die Luft Richtung Osten, in die Zukunft (Zeitzonenmäßig).

Am Gate musste ich nochmal meine Impfdokumente vorlegen und mein Ticket bekam eine Markierung. Booster im Impfpass war der Freifahrtsschein.

Eingequetscht zwischen einem manspreading Franzosen und einer Französin der ich den Platz nicht streitig machen wollte versuchte ich mich auf den Flug vorzubereiten.

Wenigstens war das Filmprogramm nicht so schlimm wie hinzu.

Der neue OSS117 (französische James Bond Parodie) war sehr unterhaltsam.

Und dann war da noch Kelly Reichardts First Cow - der einfach perfect zum rein und rausdriften in den Schlaf war. Ein Western bei dem kein einziger Schuss gefeuert wurde (glaub ich).

Leider ist durch Corona der Service im Flugzeug stark eingeschränkt. Kein Wasser und keine Mixgetränke mehr. Naja. Gibt schlimmeres. Aber ob das wohl zurückkommt?

8 Stunden Flug durch die Nacht, dann und wann Adrenalinschübe, weil wir einige Turbulenzen durchmachten und gegen 7:30 Uhr morgens landeten wir endlich.

Mein Hintern war taub, ich hatte nicht wirklich geschlafen und vor mir lag ein Orientierungslauf durch Charles de Gaulle. Der soweit schlimmste Flughafen den ich kenne.

Die erste Herausforderung ergab sich aus dem Fakt, dass ich zur Passkontrolle nur mit einem gültigen Boardingpass kam. Self-Check-In Maschinen erklärten mir dass ich einen Serviceschalter aufsuchen muss.

Das hat etwas gedauert aber ich folgte einer Gruppe die scheinbar das gleiche Problem hatte und als die nicht weiterwussten konnte ich mit der Weisheit punkten den Zug zum nächsten Terminal zu nehmen, wo sich wohl ein Schalter befand.

Dann haben sich irgendwie unsere Wege getrennt, aber immerhin stand ich kurz darauf in der Schlange mit anderen Hilfesuchenden.

Da ich einen Aufenthalt von 8h vor mir hatte, war es mir egal wie lang das nun dauern würde, ansonsten wäre ich sehr nervös gewesen.

Auch hier ging es nur wieder um den Check meines Impfpasses und schon hatte ich mein Ticket.

Inzwischen hat sich auch die Gruppe von vorhin in der Schlange am Schalter eingefunden.

Ich ging durch die Passkontrolle die dank EU Pass und digitalem Impfzertifikat auch sehr sehr kurz war (Internationale Passkontrolle war grauenvoll lang) und dann gab es den ersten Kaffee und die Suche nach einer ruhigen Ecke. Das Terminal war überfüllt und ich dachte wenn ich hier kein Covid bekomme wo dann?

Ich döste durch die Zeit, scrollte durchs Internet und irgendwann trat ich meinen letzten Flug nach Prag an. Witzigerweise sass ich neben einem Paar aus Dresden, die auch von Prag aus fliegen. Mit denen hab ich mich etwas unterhalten. Irgendwie pro Impfen aber auch viel Unverständnis für Maßnahmen - am Ende Hedonisten die sich ihren Weihnachtsurlaub auf einer Französischen Karibikinsel nicht nehmen lassen wollen. Ist ja ok.

In Prag angekommen bin ich kurz vom Zoll angehalten worden, aber die wollten dann doch nix sehen und ein paar Minuten später fuhr mich der Shuttle Bus zum Parkplatz. Die große Frage war ja - wird das Auto anspringen? Und die Antwort war Ja.

Noch vor meinem Hinflug hab ich mich ein für alle Mal informiert welche Straßen nun Mautpflichtig sind, weil ich immer auf gut Glück Plaketten gekauft habe. In der Tat ist die Fahrt zum Flughafen frei und vom Flughafen aus ist die Strecke für 18 km Mautpflichtig. Das ist ganz schön wenig, dafür dass man eine 4 Tages Vignette (virtuell) für 12 EUR kaufen muss. Und es gibt keine Vignetten mehr, sondern man muss sich online registrieren. Mein ursprünglicher Plan war die Mautstrecke zu umfahren. Da ich aber müde war und das Wetter auch eher ungemütlich mit Schnee war, entschloss ich mich auf direkten Weg nach Hause zu fahren und die 12 EUR zu löhnen.

Da ich mir unsicher war wie wohl der Kamm befahrbar ist entschloss ich mich zum ersten Mal über Reizenhain zu fahren. Das war aber noch beschissener als über den Kamm. Erstens kannte ich die Strecke Null und zweitens musste ich auch durch irgendwelche abgelegenen bergigen Waldabschnitte. Von daher war das bisschen sinnlos. Nimmt sich aber interessanterweise nicht viel von der Strecke nach Bärenstein.

Zu Hause angekommen erwartete mich ein Feuer und Brot, Käse und Obst, dank der besten Vermieter ever.

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Ich hab den Song heute bestimmt 20x gehört - der übersteuerte Sound, das rumplige Schlagzeug, die Dancemoves des Sängers…

Gefunden hab ich ihn auf Tumblr mit dem Hashtag “Trump hates this song” und wenn man sich den Text anhört dann wird das klar. Emigranten aus aller Welt machen sich auf den Weg nach Amerika - HEUTE!

Der Song ist ein Cover von Neil Diamond’s “Coming to America” vom The Jazz Singer Soundtrack (Kenn den Film aber nicht)

Neil Diamond kennt man, ist halt Radiomusik aus der Zeit als ich geboren wurde. Not my thing. Jedoch diese Hochzeitskapelle spielt eine so coole schrottige Disco version, das haut mich um.

Witzigerweise haben die eine Karriere in dem Fernsehformat gemacht und ich glaube es gibt die immer noch.

Stairway to Stardom war eine Talentsendung im “Offnen Kanal” in New York. Gibt es massig Videos von Talenten die mehr oder weniger amüsant sind.

#Youtube .

Americana (Filme)

P und ich schauten einige Filme die mir weiter halfen Amerika zu verstehen und zu “appreciaten” wie wir hier so schön sagen :)

Ken Burns - Country Music Documentary

Leider bekommt man das nur via PBS in Amerika zu sehen, aber die Reihe geht mit 2h pro Folge ziemlich in die Tiefe was die Entstehung von Country Music angeht.

Songcatcher

Guter Film über Amerikanische Folklore zum einen und die Rolle von Frauen in der Zeit zum anderen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Songcatcher

The Gospel of Eureka

Doku über das Ultra-Konservative und das Ultra-Schwule Eureka Spring. Sehr guter Einblick in die Gegensätze dieser Stadt. Witzig, die Musik stammt zum Teil von meinem Bekannten Danny Grody.

1965 Mountain Music Special

Hab das auf Youtube gefunden und es war das perfekte Neujahres Filmenachmittag Programm. Doku über einen Musikethnologe der die Musik der Appalachen dokumentiert hat. Keine Ahnung wie bei solchen Dokumentationen gelandet bin, aber es ist wirklich ein einmaliger Einblick in die amerikanische Kultur, um irgendwie zu verstehen, warum Musik so ist wie sie ist.

First Cow

Und auf dem Heimflug den wunderbaren Film First Cow von Kelly Reichardt gesehen - der kinematographisch schon mal die ganzen Netflix Produktionen in den Schatten stellt. Ein Western Film, in dem es keine Schießerei gibt. Dafür wahnsinnig gute Bilder und eine Story über die Zeit der Trapper im Westen, über Freundschaft und übers Backen. Und der Soundtrack kam von meinem Freund William Tyler, wie ich später herausfand. Alle Kelly Reichardt Filme sind gut - das sag ich auch von denen die ich noch nicht gesehen habe :)

#Youtube .

Little Grand Canyon, Arkansas

Dem Internet nach ein versteckter Juwel den nicht viele kennen, aber scheinbar nur zu abgelegen um mal vorbeizufahren.

Der Kleine Grand Canyon ist eine Landschaft aus erodierten Felsen und wenn man erstmal draufsteht, dann merkt man, das sind nicht unbedingt Felsen, sondern Schichten von Schiefer, Sand und Gestein. Irgendwann wird das alles mal weggespült oder abgetragen sein.

Wir sehen hier aus wie Travel Influencer… lasst einen Like da… :D

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International Order of Hoo-Hoo

Roadtrip in den Süden. Ich hab einfach mal einen text für die Hintergründe übersetzt. Bin zu faul, selbst was zu schreiben :)

Der Concatenated Order of Hoo-Hoo wurde als eine „lustige“ brüderliche Gesellschaft für Männer gegründet, die in der Holzindustrie tätig sind. Heute als „International Order“ bezeichnet, ist sie hauptsächlich amerikanisch und veröffentlicht vierteljährlich das Hoo-Hoo Log und das Ta1ly Magazine. 1994 gab es 7.300 Mitglieder.

Der Orden von Hoo-Hoo wurde am 21. Januar 1892 in Gurdon, Arkansas, gegründet, wohin sein Hauptquartier zum Zeitpunkt dieses Schreibens zurückgekehrt war. In der Zwischenzeit hat es sich weit von seiner Absicht entfernt, Aberglauben und Konventionalismus zu bekämpfen, und ist zu einer Parodie auf etablierte Geheimbünde geworden. Es begann mit der Absicht, nichts zu haben, was andere Orden besitzen. Ursprünglich gab es keine Logenzimmer. Meetings oder „Verkettungen“ fanden in Hotels statt, das erste am 18. Februar 1892 im St. Charles Hotel in New Orleans. Schon der Name ist einzigartig. „Hoo-hoo“ ist nicht der Notruf eines geheimnisvollen Holzfällers, sondern ein Wort, das von einem der Gründer, Bolling Arthur Johnson, etwa einen Monat vor der Gründung des Ordens geprägt wurde. Er beschrieb damit ein einsames Haarbüschel auf dem Kopf eines Charles H. McCarer. „Verkettet“ bezog sich sowohl auf die Katze, die als Symbol gewählt wurde, als auch auf „Verkettung“ oder „Verkettung in einer Kette“.

Die Gründungsmitglieder waren nicht nur Holzfäller. Dazu gehörten auch Eisenbahner (die Holz transportieren) und Zeitungsleute (die es mit Druck bedecken). Die Organisation wählte eine schwarze Katze als ihr Emblem, um ihre Verachtung für den Aberglauben zu zeigen, und basierte einen Großteil ihres Rituals auf den neun Leben der Katze. Ihre Offiziere waren die Obersten Neun, die sich aus den Snark, dem Senior Hoo-Hoo, dem Junior Hoo-Hoo, dem Bojum oder Boojum, dem Scrivenotor, dem Jabberwock, dem Cuctocacian, dem Arcanoper und dem Gurdon zusammensetzten. Der Gesamtführende war der Snark of the Universe. Einer der Höhepunkte des Rituals war die Einbalsamierung des Snark, durch den er in das Haus der Ahnen überging.

Das Thema Neuner wurde fortgesetzt. Im Jahr 1937 betrugen die Einführungskosten 9,99 USD; Der Jahresbeitrag betrug 0,99 USD, und die Satzung beschränkte die Mitgliedschaft ursprünglich auf 9.999, wurde jedoch später auf 99.999 geändert. Es gibt auch neun ethische Prinzipien, obwohl nicht klar ist, ob diese Teil der ursprünglichen Konzeption waren oder später hinzugefügt wurden, als der Orden zur Seriosität heranreifte.

Im Jahr 1909 (angemessen genug) begann es mit einem Bestattungsfonds (der durch eine Bewertung von 2 USD gegen 3.000 Mitglieder aufgebracht wurde), der mit versicherungsmathematischen Schlupflöchern behaftet war, den schlüpfrigen Abstieg zur Ernsthaftigkeit hinunter. Die Verwandten der gesunkenen Mitglieder erhielten 250 Dollar, was 1909 keine geringe Summe war, und wenn die Reserven zu niedrig waren, gab es eine andere Bewertung.

Da es keine ärztlichen Untersuchungen und keine Altersgrenzen gab, spielte der verkettete Orden versicherungsmathematisches Russisches Roulette. Die nächste Änderung bestand daher darin, dass für die ersten 60 Tage der Mitgliedschaft kein Sterbegeld gezahlt werden musste.

1921 nannte es sich selbst „eine lebendige, bewegende, inspirierende Kraft! Eine Kraft zum Guten! Eine Kraft für die Gemeinschaft! Eine Kraft, die alle Holzfäller zu einem kompakten, humanitären Körper zusammenschweißt, um [ihre Hauptstädte] Gott, der Familie und dem Land zu dienen.“ Er bezeichnete sich selbst zu dieser Zeit als „Pioneer Business Fraternal Order of the World“ und „größter Business Fraternal Order of the World“. Sie brachte sogar Botschaften wie „Radikale und bolschewistische Angriffe auf die organisierten Geschäfts- und Persönlichkeitsrechte Amerikas fordern eine scharfe Klassenvereinigung in allen Bereichen des Geschäftslebens“.

1965 warf es den “Concatenated”-Teil des Titels als veraltet aus. In den 1980er-Jahren hatte sie sich selbst vergessen, sich in vielerlei Hinsicht der Holzförderung zu widmen: durch Sponsoring von Exponaten auf Landes- und Kreismärkten, Bezahlung von Dozenten, Vergabe von Stipendien, Auszeichnungen für Tischlerarbeiten in Berufsschulen und Sponsoring von Baumschulen. Pflanzprojekte an.

Der 1892 gegründete Concatenated Order of Hoo-Hoo ist eine brüderliche Organisation von Holzfällern und Handwerkern, die mit der Holzindustrie verbunden sind. Hoo-Hoo ist die älteste industrielle Bruderschaft in den Vereinigten Staaten. Auf dem Höhepunkt der Popularität der Organisation betrug die Mitgliederzahl mehr als 13.000. Der Hauptsitz des Ordens und sein Museum befinden sich in Gurdon (Clark County), der Stadt, in der Hoo-Hoo seinen Ursprung hat. Im Jahr 2004 hatte der Orden mehr als 3.500 Mitglieder, aber bis 2014 war die Mitgliederzahl auf 2.500 gesunken.

Der Orden wurde am 21. Januar 1892 gegründet, als sechs Männer die Notwendigkeit einer Organisation sahen, um die Einheit und Gemeinschaft unter den Holzarbeitern zu fördern und eine mögliche Spaltung zu bekämpfen, die durch das breite Tätigkeitsspektrum der Holzfäller verursacht wurde. Diese sechs Männer – Bolling Arthur Johnson, ein Journalist von Timberman in Chicago; George Washington Schwarz von Vandalia Railroad in St. Louis; William Starr Mitchell vom Arkansas Democrat; William Eddy Barns vom Holzfäller von St. Louis; George Kimball Smith, Sekretär der Southern Lumber Manufacturers’ Association; und Ludolph O. D. Adalbert Strauss von der Malvern Lumber Company – begannen die Idee einer Organisation für Holzfäller zu diskutieren.

Im Hotel Hall in Gurdon stellten die Männer die Grundlehren des Ordens auf. Hoo-Hoo sollte eine Organisation sein, die aus Männern mit hohen Idealen bestand, und das Motto des Ordens lautete „Gesundheit, Glück und langes Leben“. Die Gruppe (angeführt von Johnson) entschied, dass der Vorstand die „Supreme Nine“ heißen würde. Die Namen der Direktoren waren: Snark of the Universe (Präsident), Bojum (Kaplan), Scrivenoter (Sekretär), Gurdon (Waffenfeldwebel), Senior Hoo-Hoo, Junior Hoo-Hoo, Custocacian, Arcanoper und Bandersnatch (später in Jabberwock geändert). Einige dieser Namen wurden von Lewis Carrolls Hunting of the Snark abgeleitet, den einer der Gründer kürzlich gelesen hatte. Auch der Name „Hoo-Hoo“ hatte einen einzigartigen Ursprung. In Kansas City hatte Johnson etwa einen Monat vor der Gründung des Ordens den Begriff „hoo-hoo“ verwendet, um sich auf ein ungewöhnliches Haarbüschel auf dem Kopf von Charles McCarer zu beziehen. McCarer wurde der erste Snark of the Universe und erhielt die Nummer eins der Mitgliedschaft.

Entsprechend ihrer Unkonventionalität wählte die Gruppe als Maskottchen eine schwarze Katze, deren Schwanz in die Zahl Neun gebogen ist. Ursprünglich sollte die Mitgliedschaft in Hoo-Hoo auf 9.999 Mitglieder begrenzt werden. Mit zunehmender Beliebtheit der Bestellung wurde diese Zahl auf 99.999 geändert. Die Sitzungen fanden am neunten Tag des neunten Monats neun Minuten nach der neunten Stunde statt. Der Jahresbeitrag betrug 9,99 USD und die Aufnahmegebühr 0,99 USD.

Nach seinen bescheidenen Anfängen in Gurdon wuchs der verkettete Orden von Hoo-Hoo enorm. Der erste Club, der außerhalb der Vereinigten Staaten gegründet wurde, wurde 1924 in Kanada gegründet, und andere Gruppen entstanden sogar in Australien. Obwohl die Hoo-Hoo von 1929 bis 1938 einen Einbruch erlebte, als die Mitgliederzahl auf etwa 700 sank, erholte sich die Ordnung und die Mitgliederzahl begann wieder zu steigen.

Zwei US-Präsidenten waren Mitglied in Hoo-Hoo. Theodore Roosevelt erhielt für seine Arbeit zur Förderung der Bedeutung der Wälder die reservierte Mitgliedsnummer 999. Warren G. Harding, Mitgliedsnummer 14.945, wurde 1905 „verkettet“.

Ein Denkmal zum Gedenken an die Hoo-Hoos befindet sich in der North First Street in Gurdon. Mehrere Elemente bilden das heutige Denkmal. Die Basis des Denkmals ist ein quaderverkleideter Barre-Granitstein mit einer Höhe von 116 Zoll, einer Breite von 107 Zoll und einer Tiefe von 44 Zoll. Das zweite Element des Denkmals, das es von historischer Bedeutung ist, ist eine Bronzetafel des bekannten Künstlers George J. Zolnay. Diese Tafel wurde 1909 fertiggestellt, als sie an einem Gebäude angebracht wurde, das damals die Hotelhalle einnahm. Als dieses Gebäude 1927 abgerissen wurde, wurde die Zolnay-Plakette an ihren heutigen Standort verlegt, auf dem Granitsockel befestigt und neu geweiht.

Zolnay gestaltete die Tafel mit Reliefs und Gravuren aus der Ägyptischen Wiedergeburt. Der Giebel ist mit dem Bild eines zweiköpfigen Vogels illustriert.

Die zweite horizontale Ebene des Denkmals enthält ein Relief der Hotelhalle. Die dritte Ebene enthält eine Inschrift, die von der Gründung von Hoo-Hoo erzählt. Die Namen aller Hoo-Hoo-Präsidenten sind auf der gegenüberliegenden Seite des Sockels und auf jeder Seite auf zwei kleinen Granitmonumenten eingraviert. Das Denkmal wurde am 2. September 1999 in das National Register of Historic Places aufgenommen.

1981 verlegte Hoo-Hoo seinen internationalen Hauptsitz von Boston (wo es seit 1970 war) nach Gurdon und weihte im selben Jahr das Hoo-Hoo Museum ein.

https://encyclopediaofarkansas.net/entries/concatenated-order-of-hoo-hoo-1199/

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